Der von Wolfgang Beinert gestaltete Kalender ueber Koenig Ludwig II erhaelt beim reddot award in der Disziplin communication design den red dot: best of the best fuer hoechste Designqualitaet und wird zudem mit einer lobenden Erwaehnung der Juroren ausgezeichnet. Der red dot award des Design Zentrums Nordrhein Westfalen zaehlt mit ueber 4.000 Anmeldungen aus mehr als 20 Laendern zu den groeßten Designwettbewerben der Welt. In allen vier Disziplinen communication design, product design, intelligent design und design team of the year wechselt von Jahr zu Jahr die Zusammensetzung der internationalen Jury, um ein hohes Maß an Objektivitaet und Zuverlaessigkeit zu garantieren. Als Partner des Design Zentrums Nordrhein Westfalen sind die Alliance of German Designer (AGD), die Alliance Graphique International (AGI), der Bund Deutscher Grafik-Designer (BDG), die Beroepsorganisatie Nederlandse Ontwerpers (BNO), der Deutsche Designer Verband (DDV), der Deutsche Multimedia Verband (dmmv), novum Gebrauchsgrafik (novum), www.page-online.de (Page), die Swiss Graphic Designers (SGD) und der Verband der Grafik-Designer (VGD) beteiligt.Ein Thema im Trend der Zeit, das jedoch aeußerst klischeebehaftet ist und somit besonders hohe Anforderungen an das Design stellt. Wolfgang Beinert legte großen Wert darauf, die barocken Huellen der Ludwigdarstellung zu verlassen und einen Kalender im Sinne des weltoffenen Zeitgeistes zu gestalten. Zu diesem Zweck bewegte sich der Designer weg vom großen Einzelbild hin zu einer ganzheitlichen Schrift-Bild-Komposition. Er verwendete fuer seine Verhaeltnisse ungewoehnlich viele Schriften, die durch gekonnten Gebrauch zu einem harmonischen Gesamtbild verschmelzen. Eine Technik, die es ermoeglicht, Botschaften auf diversen Ebenen zu transportieren. Dieser Kalender ist eine lyrische Arbeit, bei der nichts dem Zufall ueberlassen bleibt, sondern die bis ins letzte, fuer das menschliche Auge schon fast nicht mehr erkenntliche Detail durchdacht ist. Die spezielle Gestaltungsweise spiegelt den von Ludwig vertretenen und protegierten Avantgardismus wider, da sie Typographie, Design und Bild auf ungekannte Weise verbindet.